Wollten Sie schon immer einmal in unverwechselbarer Atmosphäre speisen? Unseres Restaurant im Herzen der Burg bietet Ihnen diese Möglichkeit. Genießen Sie die Spezialitäten unseres Hauses in gemütlicher Runde und lassen Sie sich in unseren Räumlichkeiten verwöhnen.
Neben unserer Speisekarte bieten wir ihnen saisonale Gerichte. So finden Sie immer noch was Neues.
Ab jetzt können Sie bei uns eine neue Art von Tafeln erleben. Wir servieren Ihre Speisen auf originellen rustikalen Holzbrettchen mit unterschiedlichen eisernen Ergänzungen, wo Ihre Speisen während Ihrer Mahlzeit erwärmt werden.
Weil es sich um eine anspruchsvolle Vorbereitung handelt, wird es um Reservierung gebeten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das Ganze wird auf einem Gasbrenner serviert, so dass Ihre Speisen für die gesamte Tafelzeit warm bleiben. Zögern Sie nicht und kommen Sie zu uns, um dieses einmaliges Erlebnis in den originellen Räumlichkeiten unseres Burgrestaurants erleben zu können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, und wir gestalten für Sie ein individuelles Menü (Kontakt).

Burg Loket
Die hiesige Landschaft war bereits seit der Urzeit besiedelt. In der Epoche der allmählichen Entstehung des Přemyslidenstaates im 10. Jahrhundert war die vielleicht in der Umgebung gelegene Burg Sedlec Verwaltungszentrum des Gebietes. Die ersteschriftliche Erwähnung von Loket (Ellbogen) stammt aus dem Jahre 1234, aber die Gründung einer steinernen Burg wurde gewöhnlich in die Regierungszeit Přemysl Otakars I. (1197-1230) verlegt; auf Grund der Entdeckung einer romanische Rotunde, die ihrer architektonischen Gliederung gemäß zu den ältesten Bauten böhmischen Typs gehört, kann die Gründung der Burg noch früher-etwa in das dritte Viertel des 12. Jahrhunderts-datiert werden.
In den späteren Zeiten hatte Loket die Bedeutung einer Grenzfestung und erlangte noch mehr Bedeutung im Gefolge der mittelalterlichen Kolonisation und des damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwungs. Es bildete sich ein Vasallensystem aus, die wirtschaftliche Prosperität der Stadt wurde durch manche Privilegien abgesichert, die dann sogar Karl IV. neuerlich bekräftigte. Dieser Herrscher, der in Loket oft weilte (als Kind wurde er hier auf Befehl seines Vaters sogar zusammen mit seiner Mutter Eliška aus dem Hause der Přemysliden zwei Monate lang gefangengehalten), maß der Stadt große Bedeutung bei – in dem dann doch nicht herausgegebenen Gesetzbuch “Maiestas Carolina” zählte er Loket zu jenen Städten, die von der Böhmischen Krone nicht veräußert werden durften.
Nach einer Sage soll Karl IV. bei der Jagd in den Wäldern um Loket heiße Heilquellen entdeckt und dort die Stadt Horké Lázně bei Loket gegründet baben, die später in Karlovy Vary umbenannt wurde. Auch der Sohn Karls IV., Wenzel IV., hielt Loket für wichtig, und unter seiner Regierung erfolgte eine umfassende Gesamtrenovierung der Burg.
Während der Hussitenkriege verpfändete Kaiser Sigismund die Burg samt dem Herrschaftsgut und im Jahre 1434 ging dieser Besitz an die Familie Šlik (Schlick) über. Die weiteren. einhundertzwanzíg Jahre standen im Zeichen von Kämpfen zwischen den Bürgern der Stadt und ihrer Obrigkeit; diese unruhige Zeit fand erst im Jahre 1598 ihr Ende, als das Pfand zur Gänze in die Hände der Stadt überging, die so das Eigentum über die Burg und das ausgedehnte Herrschaftsgut erlangte.
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